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In Schleswig-Holstein zu Hause
Kurzmeldungen

Schleswig-Holstein in Kürze

Abendstimmung: Blick auf den beleuchteten Rathausturm von Kiel  © dpa Das Ostseebad Travemünde aus der Luft © Tourismusamt Lübeck Fotograf: Sven-Erik ArndtDas Holstentor in Lübeck, ein Wahrzeichen der Stadt © Tourismusamt Lübeck Fotograf: Torsten KrügerSchriftzug "Polizei" auf einer Fahrzeugtür © dpa Fotograf: Ulrich Perrey

Kiel: Mehr Arbeitsplätze für Schwerbehinderte

Mit einem neuen Programm wollen Landesregierung und Wirtschaftsverbände in Schleswig-Holstein künftig mehr Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen schaffen. Mit dem Modellprojekt "Fachberaterin" gibt es seit Donnerstag an landesweit Ansprechpartner für Handwerksunternehmen die Schwerbehinderte einstellen wollen. Hintergrund: Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung sind in Schleswig-Holstein noch immer eine Ausnahme. Rund vier Prozent sind es derzeit hierzulande. Dieser Anteil soll mit Hilfe der neuen Fachberater auf fünf Prozent gesteigert werden. | 29.07.2010 16:19

Schleswig: Unbeleuchteter Funkturm verunsichert Anwohner

Anwohner in Schleswig fühlen sich verunsichert. Auf dem 136 Meter hohen Funkturm der Telekom sind seit Februar die Lichter zur Flugsicherheit ausgefallen. Das berichtete die NDR 1 Welle Nord. Die Anwohner unter dem Turm fühlen sich nicht mehr sicher. Laut Telekom ist die Flugsicherheit in Frankfurt am Main informiert. Die Piloten des Luftaufklärungsgeschwaders 51 der Bundeswehr auf dem nahegelegenen Flugplatz Jagel halten eine mögliche Kollision für unwahrscheinlich. Die sogenannte Flugsicherungsbeleuchtung kann der Telekom zufolge aber erst repariert werden, wenn alle Fernseh- und Radiosender ihr Einverständnis geben, die von dem Turm aus senden. | 29.07.2010 13:52

Kreis Rendsburg-Eckernförde schließt Berufsbildungszentrum

Der Kreis Rendsburg-Eckernförde hat mit sofortiger Wirkung das Berufsbildungszentrum in der Rendsburger Herrenstraße geschlossen und die laufenden Sanierungsarbeiten gestoppt. Der Grund sind auffallend hohe Asbestwerte, die am Mittwoch bei einer sogenannten Luft-Raum-Messung festgestellt worden waren. Ursache für die hohe Asbest-Belastung könnten Blenden über den Brandschutztüren oder Dämmmaterial in den Decken sein. Ein vom Kreis beauftragter Sachverständiger prüft das Ausmaß der Belastung. Anschließend soll er Vorschläge machen, wie die Ursachen beseitigt werden können. Die Sanierungsarbeiten werden sich verzögern. Ob die Schule rechtzeitig zum Schulbeginn am 23. August wieder öffnen kann, bleibt vorerst fraglich. Das Zentrum hat rund 3.200 Schüler. Es sollte an sich bis zum Ferienende für etwa 8,4 Millionen Euro saniert werden. | 29.07.2010 13:06

Mehr psychisch Kranke in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein ist die Zahl der psychisch Kranken gestiegen. Wie das Statistikamt Nord mitteilte, entfielen auf je 1.000 Einwohner 16 Klinikbehandlungen. Insgesamt sind im nördlichsten Bundesland 45.800 Menschen betroffen. Der Zuwachs betrug hier drei Prozent im Jahr 2008 und zwölf Prozent gegenüber 2003. | 29.07.2010 11:19

Kinder in Schleswig-Holstein nicht ausreichend geimpft

Mumps, Röteln oder Masern - in jeder Schulklasse in Schleswig-Holstein sitzen laut Statistik zwei Kinder, die nicht ausreichend geimpft sind. Das geht aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) hervor. Bei der Befragung gaben nur 89 Prozent der Eltern im Norden an, ihre Kinder zur Impfung geschickt zu haben. Mehr als drei Viertel der Impf-Gegner befürchten, dass Impfen sogar schadet. Die Kinderkrankheiten schätzten diese Befragten dagegen, als nicht so gravierend ein. Wenige glauben, dass sie ohne Impfung das Immunsystem stärken. Die Techniker Krankenkasse in Schleswig-Holstein warnt davor, die gefährlichen Krankheiten zu unterschätzen. | 29.07.2010 07:50

Kiel: Feuerwehrleute retten Anwohner aus brennendem Haus

Die Kieler Feuerwehr hat in der Nacht zu Donnerstag zwei Menschen aus einem brennenden Einfamilienhaus gerettet. Die beiden Bewohner des Bungalows im Stadtteil Schilksee erlitten nach Feuerwehrangaben leichte Rauchgasvergiftungen und wurden behandelt. Etwa 80 Feuerwehrleute waren fast vier Stunden lang mit vier Löschzügen im Einsatz. Sie konnten aber nicht mehr verhindern, dass das Haus weitgehend ausbrannte. Die Flammen breiteten sich erst auf das Dach und dann auf ein Nachbarhaus aus. Möglicherweise hatte eine umgefallene Lampe den Brand verursacht. Polizei und Feuerwehr rechnen mit einem Schaden in Höhe von mindestens 100.000 Euro. | 29.07.2010 07:41