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Diese Runde am Großen Plöner Sees lässt sich variabel gestal-ten. Der Strandweg zieht sich entlang des Ufers von Plön bis nach Fegetasche. Jederzeit kann man auf dem gleichen Weg zurückgehen oder in die Innenstadt Plöns abbiegen. Dort locken eine Vielzahl von Cafés und Restaurants. Reporter Jürgen Schindler stellt Ihnen den Rundweg um den Plöner See vor.
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Start der Runde ist das Plöner Schloss. Das Auto parkt man am einfachsten auf einem der Parkplätze am Rande der Innenstadt. Auch die Bahnverbindungen nach Plön sind gut und der Weg zum Schloss ist ausgeschildert. Vom Plöner Schloss aus kann jeder erstmal das herrliche Panorama des Großen Plöner Sees genießen. Deutlich sind die drei Inseln zu sehen. Sie ragen aus der Eisschicht auf, die den See noch größtenteils bedeckt. Vor gut 150 Jahren ließen sich diese Inseln noch nicht einmal erahnen, erklärt Fritz Heydemann von der Marius-Böger Stiftung: "Denn im frühen Mittelalter hat man den See ganz kräftig angestaut, um Mühlen betreiben zu können und auch um Aalwehre bewirtschaften zu können. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts haben sich nach Absenkung des Wasserstands die Inseln wieder gezeigt." Eine Besonderheit ist die Insel Olsborg, die Nahe ans Ufer heranreicht. Dort stand im frühen Mittelalter eine slawische Burg, die durch eine Zugbrücke mit dem Festland verbunden war. Noch heute ranken sich viele Sagen um diese Insel.
Weiter geht es durch enge Kopfsteinpflastergassen hinunter auf den Strandweg. Dort am Ufer des Sees leiten die Tafeln des Naturerlebnispfades des Weges. Diesen Naturerlebnispfad hat Fritz Heydemann mitgestaltet. Er erklärt, dass auf diesen Tafeln das Leben auf dem See verständlich dargestellt ist, egal ob es um Enten oder Würmer geht. Man hat quasi die Tiere und das passende Handbuch immer vor Augen. Mit etwas Glück lassen sich vom Strandweg aus jetzt auch Seeadler live beobachten. Carsten Pusch vom Naturschutzbund hat dieses Spektakel an den Wasserlöchern im Eis schon erlebt. Dort drängen sich zu dieser Jahreszeit die Zappen, die vom strengen Winter teilweise mitgenommen sind. Für die Seeadler sind diese Tiere eine leichte Beute.
Entlang des Strandwegs mündet auch die Stadtschwentine in und aus dem Großen Plöner See. Stockenten und Blessrallen lassen es sich dort gut gehen. Unter sie hat sich auch ein be-sonderer Gast gemischt. Eine Büffelkopfente, die eigentlich in Europa gar nicht vorkommt, erläutert Carsten Pusch vom Naturschutzbund. "Diese Entenart lebt eigentlich in Nordamerika und Kanada. Und dieses Tier ist ein putziges Kerlchen, dass man hier bei der Futtersuche beobachten kann. Es taucht lange und sucht am Grund nach Muscheln oder Wasserinsekten, um sie dann zu fressen." Der Sonntagsspaziergang lässt sich nun bis nach Fegetasche, vor den Toren Plöns, ausdehnen. Genauso gut kann man aber auch jederzeit in die Innenstadt abbiegen oder den gleichen Weg wieder zurückgehn.
Von seinem Spaziergang um den Plöner See hat Reporter Jürgen Schindler schöne Fotos mitgebracht.
Ein Sonntagsspaziergang, der sich bis vor die Tore Plöns ausdehnen lässt oder aber auch jederzeit in die Innenstadt in eine der Cafés abgebogen werden kann - Jürgen Schindler nimmt Sie mit um den Plöner See.
Länge: 1:56 Minuten
Touristeninformationen zum Luftkurort Plön und zu Freizeitaktivitäten in der umliegenden Region.
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Website der Fielmann-Akademie mit einer Schloss-Historie und Besichtigungszeiten.
Die Kreisstadt stellt sich online auf ihrer offiziellen Homepage vor.
Freizeit im NDR Fernsehen: Heike Götz erkundet die nördliche "Gebirgslandschaft" um Plön, Malente und Eutin.
Der NABU Plön informiert über seine Arbeit.
Neben vielen Informationen und einer Wegbeschreibung, können Sie den Spaziergang hier auch akustisch begleiten.