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Der Regionalpark Wedeler Au zwischen den drei Städten Wedel, Pinneberg und Hamburg bietet ausgiebig Gelegenheit für schöne Spaziergänge. Reporterin Antje Martin hat sich gemeinsam mit Norbert Jaedicke auf den Weg gemacht, der für alle Interessierten gerne Führungen durch den Regionalpark Wedeler Au anbietet.
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Die Wedeler Au entspringt bei Schenefeld und verbindet auf ihrem fast 13 Kilometer langen Weg Geest und Marsch, bis sie bei Wedel in die Elbe mündet. Der frühere Verlauf lässt sich besonders bei Wedel noch heute gut erkennen. Entlang an den Ufern von der Quelle bis zur Mündung wechseln sich Feldern, Weiden und Siedlungen ab mit Wald, Wiesen und Parks. Auf gut 16 Kilometern ist der Wanderweg Wedler Au zum größten Teil schon beschildert. Ob zu Fuß oder mit dem Rad bieten sich auch zahlreiche Abstecher in das gesamte Gebiet des Regionalparks an. Ein guter Startpunkt für kleinere oder auch größere Touren ist Wedel. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.regionalpark-wedeler-au.de oder auch über das Elbmarschenhaus.
Am Mühlenteich entlang wachsen viele alte Obstsorten: Äpfel, Kirschen oder Mirabellen. Wer vorbeikommt, darf sich stärken oder erfährt auf Info-Tafeln etwas über Ursprung und Pflege der Obstbaumsorten. Am Ufer wachsen die für die feuchte Auenlandschaft typischen Erlen und Weiden. Reiher und Gänse und seit einiger Zeit auch wieder Eisvögel lassen sich hier beobachten. Und zwischen den Kühen auf der Weide verirren sich häufig Rehe aus dem Klövensteeen. Wer sich aufmacht in dieses Waldgebiet, findet für Kinder auch tolle Angebote, zum Beispiel die Pony-Waldschänke oder das Wildgehege am Sandmoorweg. Von dort lohnt sich auch ein Ausflug ins Schnaakenmoor. Empfehlenswert sind die Führungen durch den Regionalpark Wedler Au mit ausgebildeten natur- und Landschaftsführern.
In Wedel geht es fast direkt am S-Bahnhof los mit dem Mühlenteich. Hier am westlichen Ende des Talraums ist die Wedeler Au aufgestaut worden. Das historische Mühlengebäude liegt noch immer gegenüber und durch das Wehr rauscht noch das Wasser. Direkt zur Mühle brachten früher die Schiffe von der Elbe das Korn. Hinter der alten Mühle wird die Wedeler Au zu einem Tide beeinflussten Marschgewässer. Vor der Einmündung in die Elbe liegt im Deichverlauf ein Sperrwerk, dadurch werden Ebbe und Flut etwas abgemildert.
Am Mühlenteich können Spaziergänger oder Radfahrer links- oder rechtsherum aufbrechen. Die Au selbst ist nur ein kleines Fließgewässer, dass sich durch die Renaturierung aber immer wieder verbreitert, Wasseradern bildet und kleine Inselchen entstehen lässt. Bis zum Waldrand und wieder zurück nach Wedel bietet sich ein kleiner Rundgang von gut vier Kilometern an, der die Nähe der Stadt völlig vergessen lässt. Wer mag, kann die Tour aber auch verlängern. Entweder entlang der S-Bahnlinie oder mitten durch den Klövensteen-Wald Richtung Rissen oder bis Sülldorf. Auch dort gibt es S-Bahnstationen.
Der Regionalpark Wedeler Au zwischen den drei Städten Wedel, Pinneberg und Hamburg bietet ausgiebig Gelegenheit für schöne Spaziergänge. Reporterin Antje Martin hat sich auf den Weg gemacht.
Länge: 1:58 Minuten
Weitere Informationen zur Landschaft, Natur und Freizeit-Angeboten auf der Homepage zum Regionalpark von der Stadt Wedel.
Informationen über den Obstgarten und weitere Angebote in der Region.
Neben vielen Informationen und einer Wegbeschreibung, können Sie den Spaziergang hier auch akustisch begleiten.