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Bei den Chirurgen der Krankenhäuser in Schleswig-Holstein herrscht zurzeit Hochbetrieb: Wegen der zahlreichen Stürze auf Glatteis kommen immer mehr Menschen mit Knochenbrüchen in die Kliniken. So wurden in der Lübecker Sana Klinik im Dezember und Januar rund 200 Patienten mit Knochenbrüchen behandelt. Das waren nach Angaben einer Sprecherin doppelt so viele wie sonst.
In den Ambulanzen des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein in Kiel und Lübeck werden zurzeit 50 bis 75 Prozent mehr Patienten mit Knochenbrüchen behandelt als üblich, sagte ein Sprecher. Besonders häufig seien gebrochene Handgelenke, Ellenbogen und Sprunggelenke. Bei älteren Sturzopfern kommt es oft zu Oberschenkelhalsbrüchen. Das Friedrich-Ebert-Krankenhaus in Neumünster sei bereits am Ende seiner Kapazitäten. "Wir haben einen sprunghaften Anstieg, was Frakturen betrifft", sagte der Leiter der Unfallchirurgie. In den vergangenen Wochen habe sich die Zahl der Patienten verdoppelt. Bei Handgelenks-Osteosyntheseplatten, mit denen Brüche stabilisiert werden, gebe es bereits Lieferschwierigkeiten.
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